Geschichte der Schlittenhunde
Wo und wann Hunde erstmalig als Zugtiere vor Schlitten verwendet wurden, ist nicht bekannt. Vermutet wird jedoch, dass das im östlichen Sibirien, dessen eingeborene Völker auf eine lange Tradition winterlicher Reisen zurückblicken, erfolgte.
Heute gibt es mehrere Hunderassen, die speziell als Schlittenhunde verwendet werden, obwohl jede mittelgroße Rasse dazu geeignet ist, einen Schlitten zu ziehen. So nahm vor einigen Jahren beispielsweise ein Gespann von reinrassigen Pudeln am Iditarod-Rennen teil. Allerdings nahm der Teilnehmer das Gespann nach 2 Renntagen aus dem Rennen, da das Pudelfell den damaligen Witterungsverhältnissen nicht angepasst war. Gespannfahrer (so genannte Musher) nutzen häufig andere als die typischen Schlittenhunderassen oder Mischlinge als Gespanntiere. Während der Zeit des Klondike Goldrausches waren Mischlingsgespanne sogar die Regel.
Die typischen Schlittenhundrassen erschienen in den nördlichen Regionen etwa 100 v. Chr. und entwickelten sich in den einzelnen Voksstämmen bis zu ihrer heutigen Homogenität. Nach den einzelnen Voksstämmen erhielten sie verschiedene Namen, so wurde der Hund in Sibirien der "Siberian Husky" und der Hund der Malamuten "Alaskan Malamute" genannt. 1926 stellte der "American Kennel Club" den Standard für den Malamute auf. In seiner ursprünglichen Heimat ist der Malamute für Schlittenrennen sehr beliebt. Die typischen Rassen haben raues, gerades und dicht anliegendes Deckhaar mit dichter, weicher Unterwolle, sie werden bis zu 70 cm groß und bis zu 45 kg schwer.