Schlittenhunderassen
Hier eine Übersicht der häufigsten Schlittenhunderassen:
Siberian Husky
Der kleinste, feingliedrigste und schnellste der klassischen, reinrassigen Schlittenhunde.
Grönlandhund (Polarspitz)
Sehr kräftig und ausdauernd, mit einem starken, eigenen Willen, ist teilweise schwer zu beherrschen.
Kanadischer Eskimohund
Wolfsartiger Ausdruck, manchmal einen stechenden Blick.
Alaskan Malamute
Der größte und schwerste Schlittenhund.
Samojede
Macht mit seinem langen, meist reinweißen Fell einen eher modischen Eindruck, hat aber trotzdem eine hohe Leistungsfähigkeit.
Darüberhinaus gibt es noch neuere Schlittenhunderassen wie den Alaskan Husky, den Europäischen Schlittenhund, den Scandinavian Hound und den German Trail Hound.
Heutzutage ist der etwas überwiegende Teil der an Schlittenhunderennen teilnehmenden Hunde nicht reinrassig und daher den vorgenannten Schlittenhunderassen nicht eindeutig zuzuordnen bzw. völlig anderer Abstammung. Im Sprint- und Mitteldistanzbereich dominieren Hunde mit einem jagdhundeartigen Körperbau, in deren Zuchtlinien unter rein leistungsorientierten Gesichtspunkten geeignete Hunde ohne Beachtung von Rassestandards eingekreuzt wurden und werden. Hunde dieses Typus zeichnen sich besonders auf kürzeren Distanzen durch hohe Kraftentfaltung aus und gehen dabei eher an ihr Leistungslimit, unter Umständen auch darüber hinaus. Sie haben aber auf die Dauer und unter harten klimatischen Bedingungen nicht die Belastbarkeit der nordischen Hunde. Diese Hunde sind mental eher Haushunden ähnlich und können sehr personenbezogen und "folgsam" ausgebildet werden.