Schlittenhunderennen als Sport

Schlittenhunderennen Lange Zeit waren Schlittenhunde nur Nutztiere, Schlittenhunderennen waren unbekannt. Im Jahre 1925 erlangte der bis heute bekannteste Schlittenhund Balto seine weltweite Berühmtheit. Er war jener Hund, der beim letzten Staffellauf zwischen Anchorage und Nome im Westen Alaskas das Schlittenhundeteam durch Eis, Schnee und Blizzards führte, mit überlebenswichtiger Medizin im Gepäck, die die Stadt vor einer Diphtherie-Epidemie retten sollte.

Hiervon inspiriert wurde 1973 das erste Schlittenhunderennen, das "Iditarod"-Rennen, ausgeführt, das über 1161 Meilen durch gefrorenes Land, Wildnis und Gebirgszüge, Eismeer und harte Winde führt. Seither sind solche Schlittenhunderennen sowohl in Nordamerika als auch in Europa zu einer populären Wintersportart geworden.

In Europa gibt es mittlerweile mehrere Sportverbände, in denen sich die Schlittenhundesportler organisieren. Die Zielsetzungen der Verbände sind, ebenso wie ihre Strukturen, etwas unterschiedlich. Einer der größten Verbände für den Schlittenhundesport in Deutschland ist der Deutsche Schlittenhunde-Sportverband, bei dessen Veranstaltungen Hunde unabhängig von der Rassezugehörigkeit an den Start gehen können.

Es gibt auch Sportvereine und Verbände, z.B. die Arbeitsgemeinschaft deutscher Schlittenhundesportvereine, die ausschließlich mit den nordischen Schlittenhunderassen, im wesentlichen Siberian Huskies, Samojeden, Grönländer, Alaskan Malamutes, Schlittenhundesport betreiben.